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Wer die Geschenke der Natur zu entdecken versteht, ist dem Glück auf der Spur.

Wir leben auf einem wunderbaren Planeten, der es wert ist geschützt und geschätzt zu werden. Nachhaltigkeit und grünes Leben lassen ihn noch für viele weitere Jahrhunderte erstrahlen. Wir überlassen das nicht nur großen Umweltorganisationen, sondern packen auch selbst mit an. Hier haben wir einige wertvolle Anregungen und Informationen zum guten Umgang mit Mutter Erde zusammengestellt. Wenn du noch mehr Ideen und Anregungen hast, wie wir der Umwelt helfen können, schreib uns eine Nachricht an:

CHECKLISTE FÜR EIN GRÜNES LEBEN

Besser essen für unseren Planeten ist einfach, gesund und trägt auch noch zum Klimaschutz bei.

  • Du solltest viel Gemüse essen und Fleisch in Maßen, oder vielleicht ganz darauf verzichten. Bei der Produktion von Fleisch und Milchprodukten fallen mehr als 40 % der durch Ernährung verursachten Treibhausgase an und es müssen keine Tiere leiden.
  • Achte beim Einkaufen auf Bio-Produkte aus ökologischer Landwirtschaft. Hierbei werden beispielsweise keine künstliche Düngemittel eingesetzt.
  • Bei Fisch solltest du unbedingt auf das MSC-Logo achten.
  • Saisonale Produkte sind wunderbar lecker und vermeiden Klimagase. Sie müssen nicht extra aus dem Ausland hergeholt werden oder mit künstliche Wärmezufuhr im Freiland wachsen.
  • Eingeflogenes Obst und Gemüse verbraucht durchschnittlich mehr Treibstoff als Waren aus der Region, denn diese haben keinen langen Anfahrtsweg und verbrauchen so weniger Treibhausgase.
  • Mach mal wieder einen Ausflug zum Bauern in deiner Nähe oder auf den Wochenmarkt. Da bekommst du ganz frisches Obst und Gemüse.
  • Du kannst Leitungswasser trinken, denn es hat in Deutschland eine sehr gute Qualität. Mineralwasser wird über lange Strecken transportiert und verbraucht somit andere wichtige Recourcen.
  • Wenn du dein Wasser lieber mit Kohlensäure trinkst, erhälst du schon ab 40 EUR einen „Trinkwassersprudler“ im Handel.

 

Weniger ist mehr! Jeder Deutsche verursacht hunderte Kilo Müll pro Jahr. Geht das nicht auch anders? Muss denn z.B. eine Gurke nochmal eingeschweißt werden? Umweltfreundlich ist das wohl nicht und Verpackungsmüll ist ein großes Problem. Im Alltag können wir ganz leicht Abfall vermeiden.

  • Im Supermarkt kannst du besser loses und unverpacktes Obst und Gemüse wählen.
  • Nimm einen eigenen Stoffbeutel oder Tasche mit zum Einkaufen.
  • Joghurtbecher oder Dosen können als Aufbewahrungsmittel im Haushalt weiter verwendet werden.
  • Überflüssige Verpackungen kannst du im Laden lassen und ein Zeichen setzen.
  • Nimm deinen eigenen Coffee-To-Go-Becher mit, wenn du unterwegs bist. Immer mehr Cafés stellen sich darauf ein.
  • Wenn du eine Einkaufsliste machst, kaufst du weniger Dinge, die du nicht brauchst und vielleicht sogar ungenutzt weg wirfst. Das spart sogar noch Geld!
  • Kaufe eher Glas- als Plastikflaschen oder Dosen, denn die sind nicht nachhaltig.
  • Du kannst in Unverpackt-Läden einkaufen. Das sind Geschäfte in denen die Ware in mitgebrachte Behälter abgefüllt wird.
  • Wenn du z.B. täglich den gleichen Arbeitsweg hast, kannst du dich organisieren. Nimm eine Dose mit für dein Brötchen.

Ob in deiner Kleidung Tierteile verarbeitet wurden, ist nicht immer direkt zu erkennen. Früher gab es da nicht viel zu holen. Inzwischen beschäftigen sich aber auch viele Designer mit diesem Thema. In diesen Shops gibt es tolle vegan Kleidung:

So kannst du helfen Ressourcen zu sparen:

  • Schalte Standby-Geräte und Lampen aus, die Du gerade nicht brauchst.
  • Biomüll, gelber Sack, Papier – es wäre hilfreich, wenn du Müll trennen würdest.
  • Mach die Heizung aus, wenn du deine Wohnung lüftest oder verlässt, denn sonst arbeitet deine Heizung umsonst und du sparst noch teures Heizgeld.
  • Wirf deine Zigarette immer in den Mülleiner, denn sie braucht 15 Jahre, um zu verrotten.
  • Benutze eine Dose für deinen Unterwegs- oder Pausensnack. Du sparts viel Verpackungsmüll und kannst sie immer wieder verwenden.
  • Lange duschen ist schön, aber du wirst auch in fünf Minuten sauber.
  • Lass den Wasserhahn beim Zähneputzen nicht laufen.
  • Wenn du kochst, lass den Deckel auf den Töpfen, denn so wird das Wasser schneller heiß.

Die Abgase eines Kraftfahrzeuges sind Gift für unsere Umwelt. Daher hilfst du sehr, wenn du auch mal auf das Auto verzichtest und Bus oder Bahn nutzt. Ein Spaziergang tut überigens manchmal auch sehr gut.

Die richtigen Weichen für einen umwelt- und naturverträglichen Urlaub werden schon vor Antritt der Reise gestellt. Überschlage einfach einmal deine persönliche Energiebilanz und bezieh die Natur in deine Planungen mit ein.

1. Wie weit willst du reisen? – Müssen es zur Erholung 1.000 oder 10.000 Kilometer sein? Je näher dein Urlaubsziel ist, desto geringer dein Energieverbrauch und deine Emissionen.

2. Lohnt der Aufwand? – Eine Woche mit dem Auto durch Australien bringt mehr Stress als Erholung und steht in keinem Verhältnis zur klimaschädigenden Wirkung deiner Flugreise. Du kannst die Dauer deiner Reise der Entfernung anpassen.

3. Frag dich bei exotischen Reisezielen, ob die Einheimischen von dir profitieren können! – Informier dich über die Bedingungen vor Ort. So wichtig und sinnvoll für manche Regionen der Tourismus sein kann, so schädlich kann er sich auf noch unberührte Landstriche und Dörfer oder beispielsweise in Dürre- oder Krisengebieten auswirken.

4. Vermeide Reiseziele mit mangelhaften Umwelt- und Naturschutzstandards! – Das sind z. B. Gebiete mit unkontrolliertem Bauboom, schmutzigen Stränden oder verunreinigtem Meer durch ungeklärte Abwassereinleitungen.

5. Kauf haut- und umweltfreundlichen Sonnen- und Insektenschutz! – Eine Überdosis Chemie auf deinem Körper kannst du wunderbar vermeiden. Es gibt mittlerweile eine Reihe haut- und umweltfreundlicher, sogar veganer Sonnenschutzmittel, Lotions und Insektenschutzmittel.

6. Such ein Reiseunternehmen, das sich umweltfreundlich präsentiert! – Das tun Unternehmen, die z. B. über die Umwelt in den Urlaubsregionen informieren, Umweltkriterien für Hotels oder Verkehrsmittel nennen und regelmäßige Sonderabgaben für regionale Umweltschutzeinrichtungen zahlen oder umweltfreundliche Verkehrsmittel bevorzugen.

7. Wähle das ökologisch günstigste Verkehrsmittel! – Gerade im Sommer tragen die vielen Autos neben dem hohen Energieverbrauch auch zur klima- und gesundheitsschädlichen Ozonbelastung der Luft bei. Dazu kommt der Ganze  Stress und die Unfallgefahr. Im Zug oder im Reisebus kann auch die Anreise bereits Urlaub sein. Die Bahn ist gar nicht zwingend teurer oder langsamer als der eigene Pkw. Wenn du fliegst, kannst du das CO2-neutral machen. Gleich die Menge an klimaschädlichen Treibhausgasen, die durch den Flug produziert wurden, wieder aus.

8. Respektiere die kulturellen Sitten und Gepflogenheiten der einheimischen Bevölkerung! – Wenn du dich z. B. bei der Ernährung weitgehend den Landessitten anpasst, müssen nicht extra deutsche Würstchen eingeflogen werden. Lassen dich inspirieren und seien Sie bereit für Neues.

9. Buch Unterkunft und Verpflegung möglichst mit landestypischem Komfort! – So erlebst du nicht nur mehr, sondern trägst auch dazu bei, dass die Einheimischen von deinem Besuch profitieren.

10. Buche ortsansässige und naturkundige Führer! – So förderst du bei Einheimischen den Wert ihrer intakten Natur.

11. Informier dich über öffentliche Verkehrsmittel vor Ort! – Es muss nicht immer das Auto oder der Leihwagen sein. Linienbusse oder Fähren gibt es in vielen Regionen, häufig ist sogar  der Transport von Fahrrädern inklusive. Zudem lernst du das Land und die Leute besser kennen.

12. Kauf die Frischware aus der regionalen Landwirtschaft! – Verzichte auf importierte, abgepackte Lebensmittel.

13. Verzichte auf den Verzehr exotischer Speisen aus gefährdeten Arten! – Dazu gehören z. B. Haie, Schildkröten, Wale oder Schlangen.

14. Nutze Angebote, bei denen du die Natur wirklich erleben kannst, ohne sie dabei zu zerstören! – Das wären z. B.  geführte Wanderungen oder Tierbeobachtungen in Nationalparks, Radtouren, Flussfahrten mit regionaltypischen Booten und ähnliches. Vermeide dafür z. B. Mountainbiking und Wandern querfeldein, oder Bootsfahrten in ausgewiesenen Wasserschutzgebieten.

15. Verzichte auf Sportarten, die den örtlichen Verhältnissen nicht angemessen sind und viel Energie oder Wasser verbrauchen! – Das sind z. B. Offroadtouren, Gleitschirmfliegen in Vogelbrutgebieten oder Freeclimbing in Schutzgebieten. Meide auch Golfplätze in Trockengebieten oder Tennisanlagen mit Flutlichtbetrieb.

16. Meide Strandabschnitte, an denen Meeresschildkröten an Land gehen und Eier legen! – Dies ist etwa auf der Touristenhochburg Zakinthos (Griechenland) der Fall. Was zu Hause sinnvoll ist, ist es auch im Urlaub. Behalte deine umweltbewusste Lebensweise doch einfach bei.

17. Beschränke den Hotelservice umweltbewusst! – Mittlerweile ist es beispielsweis, auch in anderen Ländern, fast selbstverständlich Handtücher mehrere Tage zu benutzen. Auch das reduzierte Nutzen der Klimaanlagen ist hier ein großer Gewinn.

18. Reduziere deinen Wasserverbrauch! – Das hilft vor allem im Sommer und in heißen Regionen sehr.

19. Vermeiden auch im Urlaub Müll! – Auch im Urlaub kannst du auf viele Einwegverpackungen verzichten. Verlass dich nicht auf die Müllabfuhr am Strand. Beeindrucke deine Nachbarn und entsorge deinen Müll selbst. 

20. Bedrohte Arten gehören nicht ins Gepäck! – Viele Muscheln und Schnecken sind zum Beispiel geschützt. Wertvolle schwarze Korallen werden für die Herstellung von Schmuck ausgebeutet. Durch den Kauf dieser Souvenirs zerstörst du nicht nur die Tiere selbst, sondern wie im Falle der Korallen auch lange gewachsene Meereslebensräume. Zum Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten existieren nationale Gesetze sowie internationale Abkommen. Informier dich vor einem Kauf.

21. Verzichten Sie auch auf Produkte, die aus gefährdeten Tierarten hergestellt wurden! – Ohne spezielle Genehmigung darfst du keine Handtaschen, Geldbörsen, Gürtel oder ähnliches aus Krokodil-, Kaiman-, Schlangen- oder Eidechsenhaut in die Europäische Union einführen, es sei denn, die Produkte stammen aus einer kontrollierten Nutzung und sind entsprechend zertifiziert. Nie  bitte auch Abstand von Produkten aus Elfenbein, Wal-, Walross- oder Flusspferdzähnen.

22. Vermeide den Kauf von Schnitzereien aus geschützten seltenen Tropenhölzern! – Auch zu deiner eigenen Sicherheit solltest du ausschließlich Schnitzereien aus Obstbäumen, Kokospalme oder Niemholz kaufen, die auch als solche ausgewiesen sind. Denn ohne spezielle Genehmigung droht auch hier eine Strafe bei der Einfuhr.

23. Verzichte bitte ganz auf lebende Souvenirs! – Seien es Affen, Vögel, Reptilien oder auch exotische Pflanzen. Bei deren Einfuhr müssen nicht nur aufwendige und teure Quarantäneregelungen eingehalten werden. Viele Arten fallen auch unter Schutzbestimmungen, die die Aus- und Einfuhr entweder völlig untersagen oder zumindest aufwendige behördliche Genehmigungen erfordern.

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- Der beste Weg, unsere Zukunft zu gestalten, ist sie zu erschaffen. -

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